Wie sieht die mobile Zukunft aus?

Autor: Rebecca Neuerberg (rebecca.neuerberg[at]web.de)
Kategorie: Sonstiges
vom: 21. Juni 2009

Schon vor Jahren wurde immer wieder gepredigt, dass es die User immer weiter weg vom PC ziehen wird, mehr hin zu mobilen Endgeräten. Doch nun stellt sich die Frage, welches Endgerät wohl das Rennen macht: Handy, PDA, Netbook oder doch das klassische Notebook? Hierzu herrschen unterschiedlichste Meinungen vor.

Die Antwort auf diese Frage ist, dass man das Gerät schon bald nicht mehr beim Namen nennen können wird, denn all diese Endgeräte werden zunehmend weiter miteinander verschmelzen. Schaut man sich zum Beispiel das neue iPhone 3G S an, so wird man schnell feststellen dass man ins grübeln kommt, wenn man denn nun sagen soll ob sich um ein Handy, einen PDA oder doch irgendwie um einen Minirechner handelt. Einen ähnlichen Trend gehen auch andere, vornehmlich noch als “Handys” bezeichnete Geräte wie zum Beispiel das neue Dash 3G der Telekom. Eine saubere Differenzierung zwischen unterschiedlichen Gerätetypen wird in der Zukunft als schlichtweg unmöglich werden.

Immer mehr Funktionalitäten werden in die mobilen Begleiter integriert, so dass es inzwischen möglich ist Videos anzusehen, Fotos zu machen, es als Navigationsgerät zu nutzen oder damit im Internet zu surfen. Somit wandert allmählich all dass in die Hosentasche was man bis vor wenigen Jahren nur einem vollwertigen PC oder anderen Geräten zugetraut hat. Letztendlich wird IT über diesen Weg genauso mobil werden und eine Revolution durchleben (in der wir uns bereits befinden) wie es die Telekommunikation durchgemacht hat.

Ganz von der Bildfläche verschwinden werden Workstations jedoch auf mittlere Sicht nicht. Vieles ist einfach nicht durch ein Handy zu ersetzen oder eben nur unzureichend bzw. in minderer Qualität. Man nehme nur das größere Display als Beispiel, wenn man daran denkt auf einem mobilen Endgerät etwa einen Brief zu schreiben. Und auch das schönste Mp3-Handy nützt einem nur mit einem brauchbaren Soundsystem etwas. Somit wird es zukünftig mehr darum gehen, die verschiedenen Anwendungszwecke zwischen stationären und mobilen Endgerät sauber aufzuteilen.




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