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Wenn das Autofahren die Mobilitätskosten senkt
Autor: Andreas Mettler (presse[at]mettlerweb.de)
Kategorie: PKW-Versicherung
vom: 25. August 2008
Die Behauptung, dass Autofahren die Mobilitätskosten senken könne, klingt zunächst einmal paradox. Wer Auto fährt verbraucht Benzin, was zu einem stetig steigenden Kostenfaktor eines jeden Autoinhabers geworden ist. Wer seinen Pkw benutzt sollte nicht versäumen, in regelmäßigen Abständen die Werkstatt zur Inspektion aufzusuchen um sicherzustellen, dass das Fahrzeug auch in Zukunft kein Sicherheitsrisiko für die eigene Gesundheit oder gar das eigene Leben darstellt. Wie soll das Autofahren hierbei die Mobilitätskosten senken? Während so manche Kostenfaktoren durch eine regelmäßige Kfz-Nutzung selbstverständlich steigen, so verhält sich die Kfz Versicherung hierbei gegenteilig: Wer nachweisen kann über viele Jahre hinweg unfallfrei am Straßenverkehr teilgenommen zu haben, darf sich über günstigere Tarife für die Autoversicherung freuen. Wer regelmäßig als Verursacher von Unfällen im Straßenverkehr auftritt, muss sich auch mit höheren Beitragszahlungen an der Versicherung beteiligen. Dieses Prinzip verfolgt durchaus einen sozialen Ansatz: Obwohl die Allgemeinheit der Versicherten die Kosten für die Wiederherstellung unfallgeschädigter Fahrzeuge übernimmt, sind doch Menschen, die über eine besonders leichtsinnige Fahrweise augenscheinlich werden, höher an den Gesamtkosten für die Autoversicherung beteiligt, beanspruchen Sie auch die Leistungen der Kfz-Versicherung in ausgeprägterem Maße. Wer hingegen etwas besonnener am Straßenverkehr teilnimmt, kann sich in regelmäßigen Abständen über günstigere Tarife seiner Autoversicherung freuen und wird sich bewusst sein, dass regelmäßiges unfallfreies Autofahren in gewisser Weise durchaus die Mobilitätskosten senken kann.
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