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Versicherungsschutz bis zum Ende des Berufslebens sichern
Autor: Max Paul (max-2004[at]gmx.de)
Kategorie: Berufsunfähigkeitsvers.
vom: 28. August 2007
Die Risiken, vor dem
Eintritt in den Ruhestand berufsunfähig zu werden, sollte kein Arbeitnehmer
unterschätzen.
Nicht in erster
Linie Unfälle zwingen die meisten zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben;
vielmehr gehören Krankheiten dazu.
Nahezu jeder vierte
Arbeitnehmer leidet unter Störungen des Bewegungsapparates, Herz- und
Kreislaufproblemen, psychischen Störungen und Tumorerkrankungen.
Die Hoffnung, dass
die gesetzliche Absicherung dazu beitragen wird, den gewohnten Lebensstandard
zu erhalten, müssen meist die aufgeben, die nach dem Jahre 1961 geboren sind.
Dann greift ein sogenanntes Zwei- Stufen- System, das bei weitem nicht dazu
ausreicht, die laufenden Kosten des Geschädigten zu tragen.
Wer auf der sicheren
Seite stehen will, sollte so früh wie möglich eine freiwillige private
Versicherung in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung
abschließen. Denn auch junge Menschen können von einem vorzeitigen Ende der
Berufstätigkeit bedroht sein. Umso gravierender erweisen sich die finanziellen
Folgen vor dem Hintergrund, dass ein Arbeitnehmer wenigstens 60 Monate Beiträge
eingezahlt haben muss, um in den Genuss der gesetzlichen Absicherung zu kommen.
Da seit einiger Zeit
die Regelung gilt, dass die Lebensarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr verlängert
wurde, fordern immer mehr, dass sich die Versicherungen auf die veränderte
Situation einstellen sollen und fordern eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis
67 Jahre.
Wer sich eine
lückenlose Absicherung wünscht, sollte vergleichen und eine Versicherung
wählen, die sich auf diese Tatsache eingestellt hat.
Jedoch werden die Versicherungen dem nicht ohne
weiteres zustimmen und fordern wenigstens eine erneute Gesundheitsprüfung.
Denn zu den Gründen
dafür gehört, dass sich die Risiken für den Versicherer höher gestalten, eine
Rente zahlen zu müssen, je älter ein Arbeitnehmer ist.
Wer also einen lückenlosen
Schutz sucht, sollte sein Augenmerk auf eine angemessene Laufzeit richten, die
das komplette Berufsleben abdeckt. Denn immer noch werden die finanziellen
Nachteile, die mit einer Berufsunfähigkeit verbunden sind, nicht realistisch
eingeschätzt. Wer aber möchte in die missliche Lage kommen, noch kurz vor dem
Rentenalter mit einem schmalen Budget auskommen zu müssen?
Daher gilt als
Faustregel: je früher, desto besser und in jedem Falle bis zum Ende des
Arbeitslebens gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit
absichern!
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