Vergleich zwischen Tagesgeld und Aktien
Bei einem Vergleich zwischen einer Geldanlage in Tagesgeld oder in Aktienfonds und Aktien im Allgemeinen fallen sofort einige gravierende Unterschiede zwischen den beiden Anlageformen auf. Diese Unterschiede betreffen die Gebühren für die jeweilige Geldanlage, die Art der Konten, die Verfügbarkeit des angelegten Geldes und die Rechte und Pflichten des Anlegers.
Geldanlage als Tagesgeld
Es gibt zahlreiche Anbieter von Tagesgeldern, wobei die Höhe des Zinssatzes für ein Tagesgeld sehr unterschiedlich ausfallen kann. Es ist aber allen Tagesgeldern gleich, dass es sich um Anlagekonten handelt, auf die der Anleger einen Geldbetrag überweisen kann. Fast alle Tagesgeldkonten werden online geführt und der Kontoinhaber hat jederzeit Zugriff auf sein Geld. Bei den meisten Anbietern erfolgt die Kontoführung eines Tagesgeldkontos gebührenfrei. Verfügungen über das Tagesgeld finden in der Regel per Überweisung auf ein Referenzkonto statt. Der Anleger muss bei einer Verfügung keine Kündigungsfrist beachten, es ist eine tägliche Verfügung über das Guthaben möglich. Bei einigen Banken gibt es Mindestanlagesummen oder Höchstbeträge für Tagesgelder. Die meisten Anleger nutzen Tagesgelder nur als kurzfristige bis mittelfristige Geldanlage.
Geldanlage in Aktien
Die Geldanlage in Aktien unterscheidet sich grundlegend von einem Tagesgeld. Wer sein Geld in Aktien anlegt, lässt sich meist auf eine langfristige Investition ein. Der Aktienkauf ist immer mit Gebühren für den Kauf und den Verkauf der Aktien verbunden. Auch das Führen eines Wertpapierdepots, in dem die gekauften Aktien eingebucht werden, ist bei einigen Banken gebührenpflichtig. Aktien werden an der Börse gekauft und verkauft. Der Preis der Aktien richtet sich nach dem aktuellen Börsenkurs und ändert sich ständig. Es kann auch vorkommen, dass ein Aktionär Verluste mit seinen Aktien macht, wenn der Kurs sinkt.
Mit dem Kauf einer Aktie wird der Anleger Anteilseigner an dem ausgebenden Unternehmen. Damit hat er zum Beispiel das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und dort sein Stimmrecht auszuüben. Auf der Hauptversammlung wird auch die Höhe der Dividende, die eventuell an jeden Aktionär gezahlt wird, bestimmt. Da eine Hauptversammlung nur einmal im Jahr stattfindet, muss der Anleger die Aktien auch entsprechend lange behalten, um in den Genuss der Dividende zu kommen.
Autor: explido Webmarketing GmbH & Co. KG
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