Sparen beim Surfen mit DSL

Autor: Manuel Meister (m.meister[at]web.de)
Kategorie: Sparen
vom: 21. August 2008

Wer mit DSL ins Internet eintauchen will, muss mit einigen Kosten rechnen. Wer die DSL Provider vergleicht, wird aber auch einiges Einsparpotenzial entdecken.

Um im Internet surfen zu können, benötigt man in jedem Fall einen Festnetzanschluss. Die meisten Deutschen haben ihren Festnetzanschluss nach wie vor bei der Telekom, schließlich war die Telekom einst das einzige Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, dem man nicht den Rücken kehren konnte, ohne seinen Telefonanschluss zu verlieren. In den letzten Jahren hat sich diese Lage deutlich geändert. Zahlreiche Anbieter von DSL Anschlüssen ermöglichen es neuen Kunden, den teuren Anschluss der Telekom aufzugeben, die Grundgebühren somit zu sparen, und dennoch weiterhin telefonisch erreichbar zu sein und obendrein Anrufe tätigen zu können. Neue Kunden, die erstmals einen DSL Zugang bestellen, können also frei entscheiden, ob sie bei der Telekom bleiben möchten und als Zusatz zu ihren Anschluss der Telekom einen DSL Zugang bestellen wollen, oder ob sie komplett zu einem anderen DSL Anbieter wechseln möchten.

Bei allen Anbietern, sowohl bei der Telekom als auch bei den Konkurrenten, sind inzwischen so genannte DSL Komplettpakete erhältlich, die alles beinhalten, was man braucht, um das deutsche Telefonnetz und das weltweite Internet nutzen zu können. Enthalten sind ein Telefonanschluss, ein Internetzugang und die dazugehörigen Tarife für Telefonie und Internet.

Besonders beliebt in Deutschland sind inzwischen die Flatrates: diese neuartigen Pauschaltarife ermöglichen endloses Telefonieren beziehungsweise Surfen zu einem günstigen monatlichen Festpreis, so dass jederzeit volle Kostenkontrolle gewährleistet ist.

Für den Internetzugang stehen bei den meisten DSL Anbietern mehrere Bandbreiten zur Auswahl. Von der DSL Bandbreite hängt die maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit ab, die beim Surfen mit der DSL Flatrate und bei Downloads möglich ist. Die günstigste, aber auch mit harten Einschränkungen verbundene Bandbreite, die auf dem Markt erhältlich ist, ist DSL 1000. Mit DSL 1000 kann man zwar problemlos surfen, E-Mails schreiben und chatten - nicht möglich, oder nur mit großen Problemen möglich, ist jedoch das Abhören von Webradios, das Fernsehen via Internet und das Durchführen größerer Downloads. Deshalb ist es zu empfehlen, sich zumindest einen Anschluss mit DSL 2000 oder aber DSL 6000 zulegen. Intensivnutzer, die das bestmögliche aus ihrem DSL Anschluss herausholen wollen, sei an dieser Stelle ein DSL 16.000 Zugang empfohlen. Zwar kostet er eine Stange Geld, er bringt aber auch sehr viel Spaß beim Nutzen des Internets.




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