Schutzkleidung- Von der Antike bis Heute

Autor: Patrick Berger (p.berger[at]schindler-gitarren.at)
Kategorie: Tipps & Tricks
vom: 15. Mai 2009

Schutzkleidung mindert Verletzungsgefahr und hilft Unfälle vermeiden. Dank sachgemäßer Anwendung, konnte die Zahl der Arbeitsunfälle  in den letzten Jahren stetig verringert werden.

Die Geschichte der Schutzkleidung geht bis zur Bronzezeit zurück. Allerdings trug man früher Schutzkleidung ausschließlich im Krieg. Um 14. Hundert vor Christi wurden im griechischen Kulturkreis sogenannte Glockenpanzer eingesetzt. Da diese unhandlich und schwer waren, sind seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. kurze Brustpanzer und Beinschienen verwendet worden. Dies bot im Krieg, sowohl im Nah- als auch im Fernkampf ausreichend Schutz. Auch bei den Römern wurde bis zu ihrem Untergang diese Art der Schutzkleidung aus Bronze oder Eisen getragen. Die Kelten entwickelten, ungefähr im 2. Jahrhundert vor Christus, das sogenannte Kettenhemd. Es war einfacher in Stand zu halten als die Schienenpanzer, obwohl dieser von ranghöheren Offizieren stets bevorzugt wurde. Kettenrüstungen, Schuppen- und Lamellenpanzer waren weiter Entwicklungen der Kriegskleidung. Im Mittelalter wurde die Schutzkleidung vor eine neue Herausforderung gestellt, den Lanzen. Über 4 Jahrhunderte hinweg wurde eine massivere Rüstungsart entwickelt. Immer mehr Körperteile konnten effektiv geschützt werden. Ein sogenannter Plattenrock, wurde durch Eisenschuhe und Helm vervollständigt. Die Ritterrüstung stellt eine europäische Besonderheit dar. Doch es war nur reichen Rittern oder Adeligen möglich solch eine Schutzkleidung zu tragen, das gemeine Volk zog mit gewöhnlicher Alltagskleidung in den Krieg. Das heutige Militär schütz sich gegen die ABC-Waffen. ABC bezeichnet die Atomaren, Biologischen und Chemischen Gefahren der Kriegsführung. Zum Beispiel kommen ABC-Schutzmasken zum Einsatz oder auch spezielle Schutzanzüge. Aber es wird auch, auf ABC abwehrende Rückzugsmöglichkeiten zurückgegriffen, wie Schutzräume und Bunkeranlangen sowohl für Militär als auch für die Zivilbevölkerung. Generell wird heutzutage das Wort Schutzbekleidung mit der Arbeitswelt in Verbindung gebracht. Arbeitnehmern müssen vom Arbeitgeber, die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzkleidungen zur Verfügung gestellt bekommen. Dies erhöht die Sicherheit, und  bessert die Arbeitsbedingungen. Schutzkleidung hat sich weiterentwickelt, in erster Linie das Material und die Verarbeitung, aber auch das Einsatzgebiet.




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