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Neues entwickeln und erfinden
Autor: Andreas Mettler (presse[at]mettlerweb.de)
Kategorie: Tipps & Tricks
vom: 26. Januar 2009
Etwas zu erfinden ist nicht so schwierig, ist doch die Aufgabe nur, etwas zu erkennen, das noch fehlt und dann diese Lücke zu schließen. Was als verdichtete Konklusion banal klingt, beschäftigt kreative Köpfe und Erfinder rund um den Globus seit Jahrhunderten, mit teilweise wie man heute weiß durchschlagendem Erfolg. Ohne einen Thomas Alva Edison wären heute keine elektrischen Glühlampen möglich und damit viele Errungenschaften der Zivilisation nicht denkbar, und ohne die Glühbirne wäre es nicht möglich gewesen, diese nach über 100 Jahren durch Energiesparlampen zu ersetzen, die eine höhere Effizienz in der Energieausbeute besitzen und damit weniger Strom verbrauchen und dennoch hell strahlen. Auch die Dampfmaschine war eine notwendige Erfindung, um die Industrialisierung zu forcieren, und auf dem Grundprinzip bauen bis heute viele Weiterentwicklungen auf, die unterschiedliche Treibmittel nehmen, von der grundsätzlichen Funktionsweise jedoch mit der Dampfmaschine vergleichbar sind. Und ohne beispielsweise die Erfindung des Fließbandes wäre die Industrialisierung und der Fortschritt der westlichen Welt ebenfalls nicht möglich gewesen, legte diese Erfindungen doch den Grundstock für effiziente Arbeitsplatzgestaltung. Wobei auch das Fließband wiederum eine Weiterentwicklung einer immateriellen Erfindung war, die noch ein paar Jahrzehnte vorher entwickelt wurde, der Arbeitsteilung. Und auch in der modernen Zeit werden neue Dinge erfunden, der Computer ist vergleichsweise jung, das Mobiltelefon noch jünger oder auch viele der virtuellen Erfindungen im weltweiten Datennetz, seien es kollaborative Webseiten, allen voran die Wikipedia, seien es die noch recht jungen Emoticons, die die nonverbale Kommunikation via Internet etwas menschlicher gestalten, oder neue Wege der standortübergreifenden Vernetzung von Teams via Internet, Webcam und Laptop. Und wer glaubt, dass bereits alles erfunden sei, dem sei zu einem Blick auf die Statistiken der Patentämter verwiesen, die jährlich Tausende von Patenten annehmen, die teilweise völlige Innovationen, teilweise clevere Weiterentwicklungen von bestehenden Produkten oder Dienstleistungen darstellen. Erfunden wird also immer noch.
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