Mit Immobilienfonds in Geschäftsimmobilien investieren

Autor: Beate Saenger (einreichung[at]googlemail.com)
Kategorie: Geldanlagen
vom: 26. Januar 2009

Immobilienfonds sind eine wunderbare Investitionsmöglichkeit für Anleger, die zwar in Immobilien investieren möchten, selbst aber keine Immobilien besitzen wollen. Selbstverständlich schließt das eine das andere nicht aus, aber viele Menschen möchten lieber an Immobilien bares Geld verdiene, anstatt sich um die Dinge zu kümmern, die mit dem Kauf von Immobilien verbunden sind.

Genau dazu bieten sich Immobilienfonds geradezu an, die in geschlossene und offene Immobilienfonds unterschieden werden. Für den Kleinanleger besonders interessant sind dabei die offenen Immobilienfonds, denn hierbei ist eine Geldanlage bereits ab 25 Euro möglich. Damit wurde auch Kleinanlegern und Privatpersonen der Handel mit börsenverfügbaren Immobilien ermöglicht. Bei einem offenen Immobilienfonds handelt es sich um ein Sondervermögen, dass von einer Immobilienfondsgesellschaft in Gewerbeimmobilien investiert wird. Der Investor erwirbt mit seinen Anteilen einen Teil vom Fondsvermögen und ist damit am Gewinn und auch am Verlust beteiligt. Die meisten offenen Immobilienfonds erwirtschaften allerdings Gewinne, denn sie müssen in mindestens 15 verschiedene Objekte investieren, aus denen sie dann auch ihre Gewinne erzielen und diese an den Anleger weiter geben. Die Gewinne setzen sich bei einem Immobilienfonds aus zwei Teilen zusammen. Zum einen werden Gewinne durch die Mieteinnahmen generiert und zum anderen ergibt sich durch die Wertsteigerung der Objekte ein Gewinn. Das Besondere daran ist, dass die Gewinne, die aus der Wertsteigerung resultieren, nicht von der Abgeltungssteuer betroffen sind. Für sie muss der Anleger also nicht die 25 Prozent Abgeltungssteuer für alle Gewinne entrichten.

Die Gewinne aus den Mieteinnahmen hingegen unterliegen der Abgeltungssteuer und müssen entsprechend versteuert werden. Im Vergleich zu einem offenen Immobilienfonds unterscheidet sich der geschlossene Immobilienfonds insofern, dass hierbei der Anlegerkreis nach einiger Zeit feststeht und der Fonds dann geschlossen wird. Offene Immobilienfonds werden nicht geschlossen, sodass man jederzeit seine Anteile verkaufen und neue Anteile kaufen kann. Ein weiterer Unterschied ist, dass der Anleger bei einem geschlossenen Immobilienfonds nicht nur an den Gewinnen durch die Immobilien selbst, sondern auch an den Gewinnen und Verlusten der jeweiligen Firmen beteiligt ist. Daher ist der offene Immobilienfonds für den privaten Anleger besser geeignet und ist ein ideales Instrument, um eine bestehende Altersvorsorge zu unterstützen oder in jungen Jahren ein gewisses Vermögen aufzubauen.




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