Lohnen sich Solaranlagen nach der senkung der Einspeisevergütung noch?
Die von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Einspeisevergütung, bedeutet für den Eigentümer einer Solaranlage, dass es eine einmalige Reduzierung der Einspeisevergütung um 15 Prozent kommt. Dies betrifft Anlagen die auf dem Dach installiert sind. In Kraft tritt diese Regelung zum 01. April 2010. Befindet sich die Solaranlage hingegen auf einer Freifläche, tritt diese Regelung erst zum 01. Juli in Kraft. Weitere 10 Prozent weniger werden gezahlt, wenn sich die Anlage auf einer Ackerfläche befindet. Das entscheidende bei der Senkung der Einspeisevergütung ist jedoch dass gerade der Eigenverbrauch unangetastet bleiben soll, und weiter stark gefördert wird.
Folgen der Senkung der Einspeisevergütung:
In Folge der Reduktion der Einspeisevergütung ist die automatische Folge, dass viele Hersteller von Solaranlagen ihre Preise deutlich senken werden, um konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht zuletzt weil sich gerade im Bereich der Solarenergie ein immenser Industriezweig in Deutschland entwickelt hat. Wenn weiterhin der Preiskampf für Unternehmen der Photovoltaik Industrie nicht den gewünschten Erfolg bringen wird, ist davon auszugehen, dass sich dies auf den Arbeitsmarkt auswirken wird, da Unternehmen der Photovoltaik Industrie die Personalkosten senken werden, um Konkurrenzfähig bleiben zu können.
Ausblick für Investoren:
Für den Investor, gerade den privaten wird eine Senkung der Einspeisevergütung unter diesem Aspekt kaum Auswirkungen haben, da er einerseits von der weiteren Förderung des Eigenverbrauchs, zum anderer vom Preiskampf der Unternehmen im Bereich Photovoltaik profitiert. Hinzu kommt gerade für den Privatnutzer der Sonnenenergie, dass dies oft aus Überzeugung und Umweltbewusstsein erfolgt. Aus diesem Grunde wird für Privatpersonen zweifelsohne auch zukünftig eine Investition in eine Solaranlage lohnenswert sein, und sogar noch an Attraktivität gewinnen.





