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Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich so wichtig?
Autor: Robert Jacobi (robert-jacobi[at]gmx.de)
Kategorie: Berufsunfähigkeitsvers.
vom: 3. August 2007
Die wenigsten möchten sich
vorstellen, wie es weiter gehen soll, wenn sie krankheitsbedingt den Verlust
ihres Arbeitsplatzes zu beklagen haben. Fällt dann die Lebensgrundlage, das
monatliche Einkommen aus, sind oftmals Versorgungslücken die Folge.
Statistiken belegen zudem, dass
bereits jeder vierte Arbeitnehmer meist aus gesundheitlichen Gründen aus dem
Berufsleben aussteigen muss. Rund zwei Millionen Frührentner hierzulande sind
bereits davon betroffen. Schwere Erkrankungen des
Bewegungsapparates, Herz- und Kreislauferkrankungen und auch psychische
Störungen führen meist zum vorzeitigen Aus.
Aus diesem Grunde erweist sich eine
Berufsunfähigkeitsversicherung
als unverzichtbar wie eine private Haftpflichtversicherung und gehört daher in
jeden Arbeitnehmerhaushalt. Insbesondere dann, wenn der
Versicherte als Haupternährer auch noch Familienmitglieder mit versorgen muss.
Empfindlich betroffen ist dann derjenige, der zudem noch ein Hypothekendarlehen
abzuzahlen hat.
Wer aus seinem alltäglichen Leben
gerissen wird und hofft, dass die gesetzliche Absicherung greifen wird, wird
meist vor die Tatsache gestellt, unterversorgt zu bleiben. Für viele Familien führt dieser
Umstand dann direkt ins soziale Abseits. Wer entsprechend vorsorgen und eine
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, kann zu Beginn die Höhe der
monatlichen Berufsunfähigkeitsrente vertraglich festlegen lassen. Diese sollte
an den aktuellen Lebensstandard angepasst sein, will man wie gewohnt weiter
leben.
Eine Kombination aus einer
Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Risikolebensversicherung
gehört zu den oft genutzten Varianten, um die Angehörigen im Todesfalle des
Versicherten absichern zu können. Will man diesen Vorteil einer
Kombination beider Versicherungsprodukte nutzen, kann der Versicherte davon
ausgehen, dass im Falle einer Erwerbsunfähigkeit die Lebensversicherung
erhalten bleibt und beitragsfrei gestellt wird.
Dem Versicherten winkt somit die
Möglichkeit, von einem Versicherungsschutz profitieren zu können, ohne
weiterhin Beiträge leisten zu müssen. Der Versicherte muss dann nicht aus
finanziellen Gründen auf den Schutz seiner Familie verzichten. Meist wissen Arbeitnehmer nicht,
dass kombinierte Versicherungspolicen kaum teuer sind, als eine reine
Berufsunfähigkeitsversicherung.
Somit gibt es gleich mehrere Gründe, dem
Arbeitnehmer zu raten, sich umfassend über unterschiedliche Konditionen und
Beitragshöhen zu informieren, bevor man sich vertraglich bindet.
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