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Fondsgebundene Rentenversicherung- Riester- Produkt mit Wachstumschancen
Autor: Corinna Albrecht (corinna-finanz[at]gmx.tm)
Kategorie: Altersvorsorge
vom: 31. August 2007
Zu den gern
genutzten Riester- Varianten gehört die fondsgebundene Rentenversicherung.
Hierbei werden die Beiträge in Investmentfonds angelegt.
Die Anbieter stellen
ihren Kunden Aktien-, Renten- oder Mischfonds zur Verfügung.
Wer sein Geld in Fonds
investiert, erwartet am Ende auch einen entsprechend hohen Ertrag. Der Riester-
Sparer, der in eine fondsgebundene Variante investiert, sollte sich jedoch auch
über die einzelnen Fonds und die damit verbundenen Wachstums- und
Ertragschancen informieren.
Fondsgebundene
Rentenversicherungen, die im Zusammenhang mit der Riester- Förderung stehen,
garantieren den Sparern wenigstens die eingezahlten Beträge, wobei die
Auszahlungsbedingungen denen einer klassischen Rentenversicherung ähneln.
Anders als im
Gegensatz zu Lebensversicherungen, trägt derjenige, der sich für die
fondsgebundene Variante entschieden hat, die Risiken für die getroffenen
Anlageentscheidungen selber, was eine generell höhere Risikobereitschaft
voraussetzt, als bei andere Varianten. Somit kann nur zur Auszahlung kommen,
was der Fonds an
Erträgen erwirtschaften konnte, inklusive der eingezahlten Beiträge und der
Förderbeträge. Somit stellt für viele Fondsgesellschaften die grundsätzlich für
Riester- Produkte geforderte Beitragsgarantie eine große Herausforderung dar.
Daher ist es bei diesen staatlich geförderten Produkten üblich, dass ein
bestimmter Teil des Kapitals für die spätere Beitragszusage und ein weiterer
für eine wachstumsorientierte Geldanlage vorgesehen ist. Jedoch verursacht die
Beitragsgarantie Kosten die, abhängig vom einzelnen Angebot, dem Kunden in
Rechnung gestellt werden.
Die monatliche
Prämie fließt nicht komplett in den gewählten Investmentfonds ein, da auch ein
gewisser Teil „sicher“ gestellt wird. Somit ist
auch anbieterabhängig, wie hoch die tatsächliche Sparprämie ausfällt.
Nicht zu vergessen ist auch, dass Kosten für den Kauf der Investmentfonds
anfallen, was zur Folge hat, dass der Kunde im Grunde zwei Dienstleistungen
bezahlen muss- den gewählten Versicherer und die Fondsgesellschaft. Die
Riester- Angebote von Investmentgesellschaften ähneln somit klassischen
Fondssparplänen in vielen Punkten, wobei der Sparer auch hierbei erst
frühestens ab 60 Jahren mit seinem Geld rechnen kann.
Zum Plus von Investmentprodukten gehört, dass der
Anleger von einer größeren Flexibilität in der Auszahlungsphase profitieren kann.
Möglich ist, laut der entsprechenden Vertragsbedingungen, 20 Prozent als
einmalige Kapitalauszahlung in Anspruch zu nehmen. 60 Prozent können in die
Verrentung fließen und weitere 20 Prozent stehen dem Anleger zur Verfügung,
diese in einen variablen Anteil der monatlichen Rente einbringen zu können.
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