Wer denkt schon im Alltag daran,
durch einen Unfall oder krankheitsbedingt berufsunfähig zu werden?

Ist aber ein solcher Fall erst
einmal eingetreten, ist schnell erkennbar, wie schmerzlich der finanzielle
Verlust des monatlichen Einkommens ausfällt.

Sich dann auf die gesetzliche
Absicherung verlassen zu wollen, erweist sich schnell als böse Überraschung.
Denn in der Regel wird nicht annähernd das abgedeckt, was bislang vom Einkommen
bestritten werden konnte.

Schnell sind dann finanzielle
Engpässe vorprogrammiert und wer als einziger Ernährer auch noch
Familienmitglieder mitfinanzieren muss, stößt schnell an seine finanzielle
Belastbarkeit.

Dabei müssen immer mehr Arbeitnehmer
krankheitsbedingt aus dem Berufsleben aussteigen.

Rund 20 Prozent aller Angestellten
erreichen nicht das Rentenalter.

Zu den häufigsten Ursachen zählen
schwerwiegende Erkrankungen wie Tumorleiden, Störungen des Bewegungsapparates,
Herz- und Kreislauferkrankungen und immer häufiger auch psychische
Erkrankungen.

Die wenigsten Arbeitnehmer sind
jedoch gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit abgesichert.

So raten Sozialexperten und
Verbraucherschützer verstärkt dazu, sich für den Fall einer Berufsunfähigkeit
zusätzlich abzusichern. Insbesondere betrifft dieser Ratschlag diejenigen, die
vor 1961 geboren sind, da es dann um die staatliche Absicherung besonders
schlecht bestellt ist.

So sollte man auch nicht vergessen,
dass im Berufsunfähigkeitsfall zusätzlich zu den herkömmlichen
Lebenshaltskosten auch noch aus der Krankheit resultierende Kosten gedeckt
werden müssen.

Wenn dass zur Verfügung stehende
Budget dann nicht mehr ausreicht, ist es für den Betroffenen auch nicht mehr
ausgeschlossen, ins soziale Abseits zu rutschen.

Somit liegt klar auf der Hand, dass
eine Berufsunfähigkeitsversicherung ebenso zu den wichtigen Versicherungen
gehört, wie eine Haftpflicht- oder Krankenversicherung.

Dabei sollten nicht nur
Berufstätige im fortgeschrittenen Alter eine solche Versicherung wählen.
Insbesondere Berufsanfängern kann nur geraten werden, schon zu Beginn der
Ausbildung eine Berufsunfähigkeitsversicherung
abzuschließen.

Dabei gilt zudem der Grundsatz: je
früher, desto besser und preisgünstiger.

Hinzu kommt, dass eine
Gesundheitsprüfung bei jungen Arbeitnehmern in der Regel naturgemäß positiv
ausfällt.

Denn je ungünstiger eine
Krankengeschichte ausfällt, desto schwieriger ist es, einen geeigneten
Versicherer zu finden.




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