Die Angst der Anleger um ihr Geld

Autor: Daniel Franke (info[at]franke-media.net)
Kategorie: Geldanlagen
vom: 5. Februar 2008

Bei Privatanlegern geht derzeit die Angst ums eigene Geld um. Innerhalb von zwei Handelstagen wurden alleine im DAX mehr als 50 Milliarden Euro pulverisiert. Wer hier in Panik ausgestiegen ist, wird es einige Wochen später unter Umständen schon bereuen. Wie sehr die Angst den Anlegern im Nacken sitzt, kann man als Betreiber eines Portals zum Thema Tagesgeld hautnah erfahren. Ging es bislang in den meisten Anfragen unserer Kunden darum, wie hoch die maximale Anlagesumme bei einem bestimmten Konto sei oder wie lange die in unseren Vergleichen angegebenen Zinsen denn garantiert werden, dreht sich seit zwei Wochen alles um die Frage: wie sicher ist mein Geld auf einem solchen Konto?

Aus diesem Grund haben wir alle diesbezüglichen Informationen in einem Ratgeber zum Thema Einlagensicherung bei Tagesgeld und Festgeld veröffentlicht. Diesem Ratgeber kann man entnehmen, dass es kaum ein Land gibt, in welchem die Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto so sicher ist, wie Deutschland.

Fast alle namhaften Banken sind im so genannten Bundesverband deutscher Banken zusammengeschlossen und sichern die Einlagen ihrer Kunden gegenseitig in einer solchen Höhe ab, dass sie kein normaler Sparer jemals überschreiten wird, der sein Geld auf einem Tagesgeld-, Festgeld oder Girokonto zu liegen hat. Aber auch Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken haben ein solches Sicherungssystem. So gesehen kann Tagesgeld nach menschlichem Ermessen als wirklich sichere Anlageform angesehen werden.

Ein zweiter Feind der meisten Sparer, den aber nur allzu viele von ihnen ignorieren, ist die Inflation. Die Inflation gibt an, wie sehr sich ein bestimmter Warenkorb innerhalb eines Zeitraumes verteuert. Wie sich ein Anstieg der Inflation auf die Rendite eines Tagesgeldkontos auswirkt, haben wir auf einer eigenen Seite untersucht: Inflation bei Geldanlagen. Den dort dargestellten Beispielen ist zu entnehmen, dass es immer eine Schwelle gibt, an welcher die reale Rendite einer Geldanlage negativ wird. Je höher die Inflation nun ist, desto niedriger ist diese Schwelle und desto höher muss ein Tagesgeldkonto verzinst sein, um einen realen positiven Wertzuwachs zu erzielen.




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